Ich komm, ich weiss nicht, woher

Ich geh, ich weiss nicht, wohin

Mich wundert, dass ich so fröhlich bin.

vita contemplativa

Das Leitmotiv  

Seit ich mich der Bildhauerei abgewendet habe widme ich mich - wie ich es nenne -

der Kunst, einen stillen Pinsel zu führen.

 

Dies bedeutet u.a., dass ich mich mit Sinnfragen auseinandersetze,

die weit über die berufliche Sphäre hinausgehen.

Deswegen identifiziere ich mich mit Aufgaben,

die mit dem Bewusstseinswandel zu tun haben.

Darüber hinaus ist es auch eine ständige, innere Aufforderung, dafür Sorge zu tragen,

dass meine äußeren Ziele im Einklang mit meinen inneren Vorstellungen sind.

Ich komme zu mir.

  

Diese Art der bildenden Kunst besitzt für mich einen philosophischen Sinn.

Sie gibt Harmonie und Schönheit wieder. In den Werken verkörpert sich für mich

ein Hauptprinzip der Ästhetik  - das Einfachheit-Feinheit-Verhältnis.

 

Es gibt keine Zufälligkeiten: ein Punkt, eine Richtung, eine Form und ein Ende sind

für jede Linie und jeden Punkt wichtig,

eine Bilanz zwischen Elementen.

Sogar der Leerraum spricht spricht Bände.

 

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Ein uraltes, weibliches organisches aber auch religiöses Symbol.

Das Mandorla - Blatt - die Grundstruktur der Lebensblume.